B2B-Vertragsbedingungen
Stand: 3. August 2026
Wichtig: Hafenbyte richtet dieses Angebot ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Das Website-Formular ist nur eine unverbindliche Anfrage. Ein kostenpflichtiger Vertrag entsteht erst durch Annahme eines konkreten Angebots in Textform.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Aykut Bozkurt – HafenbyteConventstraße 12
22089 Hamburg
info@hafenbyte.de
Diese Bedingungen gelten für Webdesign-, Hosting-, Pflege-, E-Mail-, Automatisierungs- und ergänzende Kreativleistungen gegenüber Unternehmern. Maßgeblich sind in dieser Reihenfolge das individuelle Angebot, ausdrücklich vereinbarte Anlagen und diese Bedingungen.
2. Anfrage und Vertragsschluss
Preisberechnungen und Konfigurationen auf der Website sind unverbindlich. Hafenbyte übersendet nach Prüfung ein Angebot mit Leistungsumfang, Vergütung, Laufzeit und gegebenenfalls besonderen Voraussetzungen. Der Vertrag kommt durch fristgerechte Annahme dieses Angebots zustande. Abweichungen gelten nur, wenn sie in Textform bestätigt werden.
3. Leistungen und Leistungsgrenzen
Hafenbyte erbringt ausschließlich die im Angebot beschriebenen Leistungen. Paketangaben wie Seitenzahl, Änderungszeit, Sprachen, Postfächer oder Automatisierungen sind Obergrenzen. Nicht verbrauchte monatliche Zeitkontingente verfallen am Monatsende und werden nicht übertragen oder ausgezahlt.
Vor dem ersten Livegang sind zwei zusammengefasste Korrekturrunden enthalten, sofern das Angebot nichts Abweichendes bestimmt. Weitere Arbeiten erfolgen nur nach Freigabe für 69 Euro netto je Stunde oder zu einem vorher vereinbarten Festpreis.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt benötigte Inhalte, Freigaben, Zugangsdaten und Ansprechpartner rechtzeitig, vollständig und in nutzbarer Form bereit. Er prüft Entwürfe und liefert gebündeltes Feedback innerhalb angemessener Frist. Lieferzeiten beginnen erst, wenn alle ausdrücklich angeforderten Informationen und Zugänge vollständig vorliegen. Verzögerungen aus der Kundensphäre verschieben vereinbarte Termine entsprechend.
Der Kunde gewährleistet, dass bereitgestellte Texte, Bilder, Marken, Daten und sonstige Inhalte verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen. Er bleibt für fachliche Aussagen, Preise, Pflichtangaben und die inhaltliche Richtigkeit verantwortlich.
5. Standard- und Express-Lieferzeit
Die reguläre Zielzeit von fünf Werktagen gilt für Projekte im vereinbarten Standardumfang ab vollständigem Briefing und vorbehaltlich verfügbarer Kapazität. Sie ist ein Planungsziel; ein verbindlicher Fixtermin besteht nur, wenn er im Angebot ausdrücklich bestätigt wurde.
Die „Fast Lane“ für Start und Business kostet 249 Euro netto einmalig und umfasst eine veröffentlichungsreife Erstversion innerhalb von zwei Werktagen ab vollständigem Briefing, vollständigen Inhalten und allen benötigten Zugängen. Sie steht für höchstens zwei Projekte pro Woche und nur nach ausdrücklicher Bestätigung zur Verfügung. Korrekturrunden, spätere Änderungswünsche, Drittanbieterfreigaben, Domaintransfers und vom Kunden verursachte Wartezeiten sind nicht Teil der Zwei-Werktage-Frist.
6. Preise, Abrechnung und Fälligkeit
Alle Preise richten sich an Unternehmen und verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Monatliche Vergütungen werden im Voraus abgerechnet. Einmalige Leistungen und freigegebener Zusatzaufwand werden nach Vereinbarung abgerechnet. Rechnungen sind, sofern im Angebot nichts anderes steht, innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.
Kosten externer Anbieter, besondere Domains, Lizenzen, Druck, Versand oder kostenpflichtige Schnittstellen sind nur enthalten, wenn das Angebot dies ausdrücklich nennt.
7. Laufzeit und Kündigung
Die Mindestlaufzeit der Website-Pakete beträgt 24 Monate. Der Vertrag kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt werden. Wird er nicht rechtzeitig gekündigt, läuft er auf unbestimmte Zeit weiter und kann anschließend mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Monatliche Zusatzmodule laufen grundsätzlich mit dem Hauptvertrag. Abweichende Start- oder Beendigungsregeln werden im Angebot festgelegt. Kündigungen bedürfen der Textform, beispielsweise per E-Mail.
8. Abnahme und Mängel
Bei werkvertraglichen Leistungen fordert Hafenbyte nach Fertigstellung zur Abnahme auf. Der Kunde prüft die Leistung zeitnah und teilt konkrete Mängel in Textform mit. Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden. Gesetzliche Rechte bei Mängeln bleiben bestehen; Hafenbyte ist zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist zu geben.
9. Nutzungsrechte, Domain und Herausgabe
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die im Angebot beschriebenen Nutzungsrechte an individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen. Rechte an Standardkomponenten, Vorlagen, Open-Source-Software, Schriften, Stockmaterial und Leistungen Dritter richten sich nach deren jeweiligen Lizenzbedingungen. Herausgabeformate, Quelldateien, technische Übergabe und Migrationsleistungen sind nur geschuldet, soweit sie im Angebot genannt sind.
Eine im Namen beziehungsweise für Rechnung des Kunden registrierte Domain wird dem Kunden zugeordnet. Bei Vertragsende unterstützt Hafenbyte gegen angemessene Vergütung bei einer technisch möglichen Übergabe, sofern keine offenen Forderungen oder Rechte Dritter entgegenstehen.
10. Hosting, E-Mail und Dienste Dritter
Verfügbarkeit und Funktionen von Hosting, Domains, E-Mail, Terminbuchung, Automatisierungen und sonstigen Plattformen hängen teilweise von Drittanbietern ab. Hafenbyte schuldet keine ununterbrochene Verfügbarkeit fremder Dienste. Planbare Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und notwendige Änderungen können vorübergehend zu Einschränkungen führen. Der Kunde sichert lokale Kopien wichtiger geschäftlicher Inhalte, sofern keine gesonderte Backup-Leistung vereinbart ist.
11. Datenschutz und Rechtstexte
Erfordert die Leistung eine Auftragsverarbeitung personenbezogener Daten, schließen die Parteien vor Beginn der betreffenden Verarbeitung eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO, soweit gesetzlich erforderlich.
Hafenbyte übernimmt die technische Einbindung der vom Kunden oder einem qualifizierten Rechtsdienstleister bereitgestellten Rechtstexte. Website-Checks und allgemeine Hinweise sind technische beziehungsweise redaktionelle Einschätzungen. Eine individuelle Rechts- oder Steuerberatung, eine anwaltliche Prüfung und eine Garantie rechtlicher Konformität sind nicht geschuldet.
12. Haftung
Hafenbyte haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Gesetzliche Ansprüche, die nicht wirksam beschränkt werden können, bleiben unberührt.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Hamburg Gerichtsstand; zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Änderungen und Ergänzungen sollen aus Beweisgründen in Textform erfolgen.
Diese öffentlich einsehbare Fassung beschreibt den vorgesehenen B2B-Rahmen. Für jeden Auftrag bleiben das konkrete Angebot und die dort ausdrücklich einbezogenen Bedingungen maßgeblich.